Forschungsförderung 2012

Forschungsprojekt zur Toxizität von Kryoprotektiva

Das Forschungsprojekt „Uncovering the mechanisms of cryoprotectant toxicity“ von João Pedro de Magalhães et al. wird durch Crowdfunding finanziert. Es handelt sich um ein kleines, aber sehr relevantes Projekt an der Universität Liverpool.

„Vitrification led to great hopes in cryobiology, including in human cryonics. However, a large percentage of the intercellular water must be replaced by a vitrifying cryoprotective agent (CPA) to avoid the damaging effects of ice formation. Current CPAs have toxic effects on human tissues, through mechanisms still poorly understood. As such, CPA toxicity remains one of the biggest barriers to clinical application of vitrification in human tissues, including in cryonics (1). In this project we will use cell biology and genomic methods to study the mechanisms of CPA toxicity.“ [mehr…]

Dank 6000 $ von Longecity, 2000 € von der Deutschen Gesellschaft für Angewandte Biostase e.V. und vieler kleiner Spenden kamen die benötigten 12.­­000 $ zusammen, so dass dieses wichtige Forschungsprojekt durchgeführt werden kann. Über die Ergebnisse werden wir berichten.

Update vom 01.07.2012: Das Projekt startet.

Update vom 12.10.2012: Zunächst haben die Forscher einige vorbereitende Versuche mit unterschiedlichen Kryoprotektiva (Dimethylsulfoxid und Ethylenglycol) in verschiedenen Konzentrationen an HeLa-Zellen durchgeführt. Nun muss sich das Team für einen der Kandidaten entscheiden, mit dem es Versuche mit relevanteren (aber schwieriger zu kultivierenden) HUVEC-Zellen beginnt. Voraussichtlich wird dies Ethylenglycol sein, auch weil weniger über dessen Toxizität bekannt ist. Also werden wohl auch die Genexpressionsanalysen bei HUVEC-Zellen durchgeführt werden, die Ethylenglycol ausgesetzt waren.

Update vom 27.01.2014: Die Forscher haben eine Website aufgesetzt, wo sie erste vorläufige Ergebnisse ihrer Arbeit präsentieren: http://cryopreservation.org.uk/research.html

Update vom 05.10.2014: hat beim 2. DGAB-Kryoniksymposium in Dresden eine Präsentation zur bisherigen Forschung gegeben.