Am 14.05. übte das Ulmer Projekt die Perfusion einer Schweinelunge im geschlossenen Kreislauf. Der Vorteil der Übung an einer Lunge ist, dass die Blutgefäße sich leicht auffinden lassen.

 

Verlauf und FazitPerfusion

Die Stümpfe der Blutgefäße wurden anatomisch präpariert und Kanülen eingebunden, die jeweils durch Ligaturen befestigt wurden. Der Kreislauf lief regelkonform und es wurde eine Blutsäule in der Vene sichtbar. Die Lunge blähte dann aber und die Perfusion stockte, da sich der Druck für das Niederdrucksystem der Lunge nicht empfindlich genug regeln ließ.

Die großen Bronchien und Gefäße wurden anschließend in der Hauptrichtung eröffnet. Sie zeigten keine Verletzung oder Degeneration.

Der nächste Versuch wird einer besseren Druckregulierung dienen.

Bildinhalt: Die Schweinelunge liegt in einer Eiswanne. Arterie und Vene sind kanüliert. Über einen Trichter wird beim ersten Durchlauf Kryoprotektivum in das venöse Reservoir geführt und von dort über die Pumpe (hinter der Eiswanne sichtbar) in die Arterie. Über die Kanüle in der Vene fließt es in das venöse Reservoir zurück.

 

Autor: Prof. Klaus Sames